Stadtführung durch Emmendingen


Am Mittwoch vergangener Woche unternahm der Denzlinger SWV eine Stadtführung   unter Leitung von Angela Schmidt-Tull durch Emmendingen. An aktuellen Standorten wurde über deren Bedeutung in früherer Zeit berichtet. So ging eine  wichtige Handelstraße durch den Ort und beim heutigen Finanzamt musste man ein Tor der damaligen Stadtmauer passieren.

Von den restlichen vier Toren existiert heute nur noch das sogenannte Emmendiger Tor und vor dem neuen Rathaus befindet sich noch ein kleiner  Rest dieser Befestigung. Das  Hotel zur Post war wichtiger Standort für die Fuhrwerke und Gaststätten um den Marktplatz luden zur Einkehr ein.  Im Schlosserhaus, der heutigen  Bibliothek, wohnte für kurze Zeit Goethes Schwester Cornelia mit ihrem Mann, die auch dort verstarb. Auf dem Schlossplatz erinnert eine  Gedenktafel an die dortige ehemalige Synagoge. Die Friedrichstraße wurde von dem Architekten Meerwein konzipiert, um weiteren Wohnraum außerhalb des Stadtkerns zu schaffen. Emmendingen war bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine Industriestadt und lebt heute fast ausschließlich von Dienstleistungsbetrieben. Die Zeit war viel zu kurz um im weiteren Umfeld interessante Orte aufzusuchen, was vielleicht eine Anregung  für eine weitere Tour wäre.

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