Historische Ortsbegehung für Neu- und Altbürger
 
Beim Neubürgerempfang hat der Schwarzwaldverein Denzlingen eine historische Ortsbegehung für Neu- und Altbürger angekündigt. Damit konnten die Neubürger nicht nur Aktuelles und Historisches in ihrem neuen Wohnort erfahren, sondern auch gleich etliche Altbürger kennenlernen. So haben sich am letzten Sonntag ungefähr 30 Interessierte zusammen mit dem Ortshistoriker Dieter Ohmberger auf den Weg durch Denzlingen gemacht. Dieter Ohmberger konnte mit seinen Geschichten alle Teilnehmer fesseln. Angefangen hat er beim Bau der Kirche St. Josef, die 1912 Stein für Stein in Emmendingen abgetragen und in Denzlingen wiederaufgebaut wurde. Die Bedeutung der Glotter als Lebensader für Denzlingen erklärte er beim Mühlencafe. 1845 erhielt Denzlingen seinen ersten Bahnhof, was vor allem die wirtschaftliche Entwicklung förderte. Ob ehemalige Zehntscheuer, neuer Festplatz mit dem Gaussche Haus oder Storchenturm, ob vom alemannischen Stammesfürst Denzilo, dem badischen Revolutionär Andreas Rübelmann oder dem Künstler Theodor Zeller, Dieter Ohmberger kennt viele Geschichten. Am Storchenturm endete der kleine Spaziergang.
 
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