Auf den Spuren des ‚Säbelthoma‘


Am vergangenen Sonntag wanderte der Schwarzwaldverein, geführt von Herbert Bickel und Verena Ruf, bei herrlichem Wetter auf den Spuren des Dorfpolizisten Thomas Steiert. Dieser übernahm ab 1823 in Hinterzarten die Aufgabe, Nachrichten zu verkünden und trug als Waffe stets einen Säbel, dem er den Namen ‚Säbelthoma‘ verdankt. Dieser Name übertrug sich auf seinen Hof und die ganze Waldlichtung unterhalb des Windeckkopfs. Gestartet bei der Löffelschmiede im Seebachtal führte der Weg über das Dorneck zum Ententeich und Mathisleweiher, um dort Karpfen zu füttern. Hier berichtet auch eine Geschichtetafel über ‚De Rübezahl‘, einen listigen Wilderer. Weiter ging es bergauf zum Häuslebauernhof, auf dem Herbert Bickel einen Großteil seiner Kindheit verbrachte. Hier erfuhr man Geschichten zum ‚De Gardehägler‘, einem Wein aus Beeren, die u. a. am Gartenzaun wachsen, außerdem vom ‚Milchhisli‘, in dem bei natürlicher Kühlung früher Lebensmittel lagerten und heute Erfrischungsgetränke gekühlt werden. Wieder bergauf zum Windeckkopf erwartete die Wandergruppe nach dem Genuss leckerer Waldhimbeeren zuerst eine Aussicht bis zu den Vogesen und danach - bei einer Vesperpause - über Hinterzarten bis zum Hochfirst und zur Weistannenhöhe. Der Rückweg führte über den Vincenz-Zahn-Felsen, vorbei an der Kesslermühle, der Bankenhöhe über Erlenbruck wieder zurück zum Ausgangspunkt. Nach 17 km und 500 Höhenmetern war die abschließende Einkehr wohlverdient. (Text: Herbert Bickel)

Bild: Wandergruppe am Windeckkopf mit Blick über Hinterzarten

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